Teetassen 5er Set
Some Kamon

Hozan

ID
4323
Original japanische Teetassen aus Porzellan im 5er Set, mit Blumenmotiv handbemalt (Some-kamon 染花紋), Kyo-yaki, Studio Hōzan, Kyoto, 5 x 150ml
 
Produkt Teetassen 5er Set
Typ Kyo-yaki 京焼 / Kiyomizu-yaki 清水焼
Sometsuke 染付け (blau-weißes Porzellan)
Studio/Artist Studio Hōzan 鳳山窯
Herkunft Kyoto, Japan
Volumen 150ml
Maße in cm Ø8,8 x 5,8
Gewicht 5 x 196g
Material Porzellan
Dekor Handgemaltes Blumenmotiv (Some-kamon 染家紋)
Stempel Signatur auf der Unterseite
Verpackung Edle Geschenkbox aus Holz
139,90 €

Lieferung : 1-3 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
4323
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Kuramoto Keiichi
倉元 慶一

Kuramoto Keiichi wurde 1961 in Kyoto geboren und spezialisiert sich auf blau-weißes Kyo-yaki-Porzellan mit Blumen- und Landschaftsmotiven. Nach seinem Studium ging er bei seinem Vater in die Lehre und übernahm die Töpferei Hōzan-gama (鳳山窯) in dritter Generation. 2008 wurde er als traditioneller Handwerker (伝統工芸士) zertifiziert.

Kumidashi 汲み出し

Eine Kumidashi ist eine kleine, filigrane Teetasse ohne Henkel in welcher traditionell, während einer Sencha-Teezeremonie (Senchadō), Tee serviert wird. Häufig werden sie in Sets von 5 Tassen verkauft und bieten sich so ideal für Teeverkostungen mit Gästen an. Durch ihre nach außen gewölbte Lippe eignet sich die Kumidashi besonders für hochwertige Tees, da ihre Form eine bessere Entfaltung des Aromas fördert. Zudem genießen Liebhaber mehre Aufgüsse hocharomatischer Tees, welche sich angenehm auf die kleine Füllmenge der Kumidashi aufteilen lassen.

Kyo-yaki 京焼

Sowohl Kyo- als auch Kiyomizu-yaki sind Begriffe, die oft zusammen oder austauschbar verwendet werden und sich auf die in Kyoto hergestellten Töpferwaren beziehen. Dabei repräsentieren sie eine Vielzahl verschiedener Stile. Historisch gesehen bezog sich Kiyomizu-yaki ausschließlich auf Töpferwaren, die an der Straße zum alten Kiyomizu-Tempel hergestellt wurden, welcher heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Typische Kyoto-Keramiken sind mit farbenfrohen, handgemalten Motiven verziert. Für diese werden Überglasurlacke verwendet, eine Technik, die im 17. Jahrhundert aufkam und noch heute ein Markenzeichen von Kyo-yaki ist. Von 794 bis 1603 war Kyoto die kaiserliche Hauptstadt und zog die fähigsten Kunsthandwerker des Landes an. Auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Edo, dem heutigen Tokio, blieb Kyoto das kulturelle und geistige Zentrum Japans.

 

Sometsuke 染付け

Japanische blau-weiße Töpferwaren werden als "sometsuke" (染付け) bezeichnet, ein Begriff, der sich ursprünglich auf traditionell mit Indigo gefärbte Leinen bezog. Bei dieser Technik wird Porzellan oder Keramik mit einem blauen Pigment (z. B. Kobaltoxid) von Hand, mit einer Schablone oder im Transferdruckverfahren dekoriert. Anschließend wird eine transparente Glasur aufgetragen, wodurch die Unterglasurdekore einen leuchtenden Blauton nach dem Brand erhalten. Diese Methode stammt aus der chinesischen Song-Dynastie (960-1279) und wurde zu Beginn der Ming-Dynastie im 14. Jahrhundert perfektioniert. Das blau-weiße Porzellan wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit dem Imari-Porzellan bzw. Arita-yaki in Japan eingeführt und verbreitete sich dann in anderen Gebieten wie Kyoto, Seto, Hasami und Mikawachi, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Sometsuke-Varianten entwickelten.

Pflege

Von Hand mit warmem Wasser und einem weichen Tuch oder Schwamm abwaschen, wobei übermäßiges Reiben vermieden werden sollte. Wenn nötig, ein mildes Reinigungsmittel verwenden. Nach dem Abtropfen vorsichtig mit einem Handtuch abtrocknen oder an der Luft trocknen lassen. Nicht in die Spülmaschine, den Trockner oder die Mikrowelle stellen, da dies die Glasur beschädigen kann.

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