Kollagen ist mit einem Anteil von über 30% am Gesamtprotein das mengenmäßig bedeutendste Eiweiß des Menschen. Es handelt sich um ein sogenanntes Strukturprotein.
Synthese & Stoffwechsel
Der Körper stellt Kollagen in einem komplexen, nährstoffabhängigen Prozess (Biosynthese) permanent selbst her. Dabei werden einzelne Aminosäuren zu langen Polypeptidketten verknüpft. Das Besondere an Kollagen ist seine einzigartige Struktur: Die Ketten bestehen aus sich stetig wiederholenden Tripeptid-Sequenzen (Dreier-Einheiten) aus Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Drei dieser Ketten verdrillen sich anschließend zu einer extrem reißfesten Struktur. Für diese stabile Vernetzung wird Vitamin C als essentieller Co-Faktor benötigt.
Die Kollagen-Typen
Im menschlichen Organismus wurden bislang über 28 verschiedene Kollagentypen identifiziert, wobei Typ I und III die prominentesten sind:
- Kollagen Typ I: Dieser Typ macht mengenmäßig den größten Teil aus (ca. 90 %). Er bildet dicke, faserige Bündel und ist der Hauptbestandteil der Matrix in Haut, Knochen, Sehnen, Bändern und der Hornhaut des Auges.
- Kollagen Typ II: Dieser Typ bildet das wesentliche Strukturgerüst im hyalinen Knorpel der Gelenke.
- Kollagen Typ III: Dieser Typ bildet feinere, netzartige (retikuläre) Fasern. Er findet sich physiologisch vor allem in elastischen Geweben wie der Haut, den Wänden von Blutgefäßen und inneren Organen. Oft kommt er gemeinsam mit Typ I vor.
- Spezialisierte Typen: Ergänzend wirken Typen wie Typ V (z. B. in Haaren) oder Typ X (im Knochengewebe) im komplexen Zusammenspiel der Matrix mit.
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure, auch Hyaluronan genannt, ist ein langkettiges Polysaccharid mit hohem Wasserbindungsvermögen und hoher Strukturviskosität (insbesondere mit mittlerem und hohem Molekulargewicht). Gehäuft ist sie u.a. in Haut und Bindegewebe, Gelenkflüssigkeit, Tränenflüssigkeit und dem Glaskörpers des Auges lokalisiert.
Punicalagin und Ellagsäure
Punicalagin und Ellagsäure sind natürliche Polyphenole, die primär in Granatäpfeln vorkommen. Punicalagin wird im Körper zu Ellagsäure verstoffwechselt. Beide tragen als Antioxidantien dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Astaxanthin
Astaxanthin ist ein natürlich vorkommendes Carotinoid, das zur Gruppe der Xanthophylle gehört und in der Alge Haematococcus pluvialis vorkommt. Es ist für seine intensive rote Farbe bekannt und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Ubiquinol
Ubiquinol ist die bioaktive und reduzierte Form von Coenzym Q10 (CoQ10). Es ist ein wichtiges fettlösliches Antioxidans und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Zudem ist Ubiquinol an Prozessen beteiligt, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen.
Superoxiddismutase (SOD)
Superoxiddismutase (SOD) ist ein körpereigenes Enzym, das eine entscheidende Rolle im antioxidativen Schutzsystem des Körpers spielt. Es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, indem es Superoxid-Radikale neutralisiert.
Gesundheitsbezogene Aussagen (gem. EFSA):
- Biotin trägt zum Erhalt normaler Haare und Haut bei.
- Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, der Knorpelfunktion, der Knochen, des Zahnfleisches und der Zähne und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut, Haare, Knochen und Nägeln, zu einer normalen Eiweißsynthese und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
- Vitamin A trägt zum Erhalt normaler Haut und normaler Schleimhäute bei.